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Kindersitze im Auto – Schutz für den Nachwuchs

Kindersitze schützen Leben.

Der Schutz ihres Nachwuchses hat bei Eltern höchste Priorität. Dies gilt besonders im Straßenverkehr und beim Autofahren. Ein guter Kindersitz ist Pflicht! Vor genau 55 Jahren erschien der erste Kindersitz für das Auto auf dem deutschen Markt. Bis zur gesetzlichen Kindersitzpflicht für Kinder unter 12 Jahren und mit einer Körpergröße unter 150 cm dauerte es weitere 30 Jahre. Seitdem haben sich die Modelle laufend weiterentwickelt. Gebrauchtwagen-hannover.de stellt Ihnen hier die wichtigsten Kriterien bei der Wahl des richtigen Kindersitzes vor.

Kindersitz-Klassen unterscheiden

Bis zum Alter von 12 Jahren bzw. dem Erreichen einer Körpergröße von 150 cm werden allgemein drei Kindersitzklassen durchlaufen. Die Klasse 0+ eignet sich für das erste Lebensjahr oder einem Gewicht bis zu dreizehn Kilogramm. Die Auto-Kindersitze der Klasse I schützen Kinder im Alter bis zu vier Jahren. Die Klassen II+III eignen sich dann für Kinder bis zu 12 Jahren und mit einem Gewicht von 15 bis 36 Kilogramm. Manche Hersteller unterscheiden diese Klassen auch in die Gruppe der Babyschalen für das erste Lebensjahr. Die zweite Gruppe besteht aus den Kleinkindsitzen für Kinder bis circa vier Jahren. Sitzerhöhungen fallen in die dritte Gruppe, wenn die Kleinen den Kindersitzen entwachsen sind. Orientieren Sie sich bei den Modellen unterschiedlicher Hersteller immer an deren Gewicht- und Größenangaben und dem individuellen Wachstum Ihres Kindes, um das richtige Modell zu finden. Die Testsieger der einzelnen Klassen können Sie z. B. im ADAC-Test für den Herbst 2018 unter hier nachlesen.

Das Gurtsystem in Kindersitzen

Der beste Kindersitz nützt nichts ohne korrektes Anschnallen. Die Gurtsysteme werden in eine Fünf-Punkt- und in eine Drei-Punkt-Gurtung unterschieden. Der normale Gurt im Auto ist ein Drei-Punkt-System, das seitlich über der Schulter, unten auf der gegenüberliegenden Seite befestigt wird. Der Fünf-Punkt-Gurt beim Kindersitz ist vor allem bei den Babyschalen und Kleinkind-Kindersitzen zu finden.

Kindersitze – der richtige Zeitpunkt zum Wechseln

Prinzipiell gilt: Werden die Obergrenzen von Gewicht und Größe der Modelle überschritten, muss ein neuer Sitz her. Gleiches gilt, wenn das obere Ende des Ohres über den oberen Sitzrand in der höchsten Einstellung ragt. Der früheste Wechsel von der Babyschale zum Kindersitz sollte erfolgen, wenn Ihr Kind selbstständig sitzen kann. Eine Sitzerhöhung sollte frühestens dann genutzt werden, wenn Ihr Kind 15 Kilogramm oder 100 cm überschreitet. Gleichzeitig sollte Ihr Kind über die geistige Reife verfügen, still im Sitz sitzen zu können.

Reboarded-Kindersitze – höherer Schutz im Auto

Während die Kindersitze im Auto in Deutschland etwa bis zum ersten Lebensjahr des Kindes rückwärtsgerichtet werden, hält diese Praktik in Schweden bis zum vierten Lebensjahr des Kindes an. Das Ergebnis aus den Erhebungen zur Verkehrssicherheit spricht für die Schweden. Die Reboarded-Modelle schützen die Kinder besser in Unfallsituationen.

Fazit: Passen Sie den Kindersitz an die Entwicklung Ihres Kindes an. Kindersitze im Auto sind keine lästige Pflicht, sondern schützen das Leben Ihres Kindes.

Unwetterschäden

Wer zahlt bei Unwetterschäden?

Mit dem Orkan Friederike begann das Jahr 2018 überaus stürmisch. Dabei gehen Experten davon aus, dass sich solche Wetterextreme in Deutschland häufen werden. Allein im Januar 2018 wurden durch den Orkan Friederike Unwetterschäden in Milliardenhöhe verursacht. Die Versicherer kamen dabei mit über 100 Millionen Euro für Fahrzeugschäden auf. Auf Gebrauchtwagen-hannover.de erfahren Sie, wer für Schäden durch Hagel, herabstürzende Bäume und offen gelassene Autofenster im Starkregen zahlen muss.

Unwetterschäden durch umherfliegende Gegenstände

Umherfliegende Gegenstände wie z. B. Äste, Bäume und Dachziegel können am Auto so einige Unwetterschäden wie Dellen, gesprungene Scheiben und Kratzer hinterlassen. Hier greift die Teilkasko, allerdings nur dann, wenn im Sturm eine Windstärke von mindesten 8 (mind. 61 km/h) gemessen wurde. Die Windstärke wird durch Wetterstationen registriert und kann verschiedenen Orts unterschiedlich ausfallen.
Bei herunterfallenden Dachziegeln haftet der Eigentümer übrigens dann, wenn er seiner Verkehrssicherungspflicht nicht nachgekommen ist. Ansonsten werden auch solche Schäden von der Teilkasko gedeckt.

Umgekippte Verkehrsschilder und Bäume

Bei Unwetterschäden, die durch umgestürzte Verkehrsschilder verursacht wurden, können Sie als Geschädigter wieder auf die Teilkasko vertrauen. Es sei denn, Sie sind selbst der Verantwortliche für den Aufbau des Schildes, dann würde die Teilkasko durch die Verletzung der Verkehrssicherungspflicht nicht einspringen.
Anders sieht es aus, wenn der Fahrer gegen einen auf der Straße liegenden Baum fährt. In dem Fall zahlt die Versicherung nur beim Vorliegen eines Vollkaskovertrages.

Hagel, Blitz und Regen

Hagel und Blitzschäden sind klassische Unwetterschäden, die durch eine Teilkaskoversicherung abgedeckt werden. Bei Unwetterschäden durch Regen kommt es auf den Sachverhalt an. Sollten Sie vergessen haben, Ihre Fenster oder das Cabriodach zu schließen und Ihr Auto steht nun “unter Wasser”, können Sie höchstenfalls auf eine Vollkaskoversicherung bauen. Derartige Unwetterschäden können in die Rubrik von Fahrlässigkeit fallen, sodass der Versicherung das Recht auf eine komplette oder teilweise Leistungskürzung zusteht.
Ähnlich sieht es für Überschwemmungsschäden aus. Konnten Sie Ihr Auto nicht mehr rechtzeitig “in Sicherheit” bringen, greift die Teilkaskoversicherung. Anders sieht es aus, wenn Sie bewusst durch eine überflutete Straße fahren und der Motor einen Wasserschlag erleidet. Dann greift höchstenfalls eine Vollkaskoversicherung, die im Falle von grober Fahrlässigkeit aber wieder die Leistungen einbehalten dürfte.

Gebrauchtwagen-hannover.de wünscht Ihnen auch in der stürmischen Jahreszeit eine gute Fahrt und dass Sie von Unwetterschäden verschont bleiben.

Foto: Jim Gade @jimgade/unsplash

Moderne Lichttechnik

Mit moderner Lichttechnik sicher durch die dunkle Jahreszeit.

Im Oktober werden die Tage wieder merklich kürzer und die dunkle Jahreszeit kündigt sich an. Nebel, Regen und auch Schnee können einen als Autofahrer schnell überraschen. Gebrauchtwagen-hannover.de, Ihr Online-Portal für Gebrauchtwagen in und um Hannover, wirft deshalb einen Blick auf die Fahrzeugbeleuchtung, deren korrekten Einsatz und worauf sich Autofahrer im Bereich der Lichttechnik freuen dürfen.

Nebel, Regen, Schnee – wenn die Sicht eingeschränkt ist

Gerade im Altweibersommer können sich schon mal Nebelschwaden über die Landstraßen und sogar die Autobahnen legen. Seit 1991 ist es für die Autohersteller daher Pflicht, die berühmt-berüchtigten Nebelscheinwerfer und die Nebelschlussleuchten zu installieren.
Die Nebelscheinwerfer, also die Extralampen vorne am Auto, sollen generell die Sicht bei schlechtem Wetter verbessern. Daher sind sie auch unter dem Namen Schlechtwetterleuchten bekannt. Doch was ist nun schlechtes Wetter? Ist die Sicht des Fahrers, durch Regen, Nebel oder Schnee, auf der Autobahn unter 150 Meter gesunken, so dürfen die Nebelscheinwerfer eingestellt werden. Das gleiche gilt auf Landstraßen bei einer Sicht unter 100 bis 120 Metern und innerorts bei einer Sicht unter 60 bis 70 Metern. Es besteht zwar keine Pflicht zum EIN-schalten, sehr wohl aber zum AUS-schalten der Nebelscheinwerfer, sobald die Wetterverhältnisse es wieder zulassen. Andernfalls können Bußgeldstrafen drohen.
Strengere Regeln gelten für die Nebelschlussleuchte. Diese darf nur bei einer Sicht unter 50 Metern eingeschaltet werden. Auch hier gilt wieder: Es gibt keine Pflicht zum Einschalten der Lichttechnik. Zum Ausschalten aber definitiv. Bei derart schlechten Sichtverhältnissen ist auch immer die Fahrgeschwindigkeit anzupassen. Als Regel gilt hier: ist die Sicht unter 50 Metern, darf der Tacho maximal 50 km/h anzeigen.
Und denken Sie für den Urlaub daran: andere Länder, andere Sitten. Das gilt auch für den Einsatz der Lichttechnik.

Lichttechnik im Wandel der Zeit – hochmodern mit Mikrospiegeln

 Die Geschichte der Lichttechnik für das Automobil ist verhältnismäßig kurz. Die ersten Autofahrer mussten sich noch mit dem Schein einer Kerze begnügen. Das erste elektrische Licht am Auto gab es dann 1913, als Bosch den Generator ins Auto einbaute. Bis 1971 gab es z. B. keine Unterscheidung zwischen Abblend- und Fernlicht. Erst durch die Halogentechnik führte Mercedes diese Möglichkeit auf dem Markt ein. Inzwischen dominieren LED-Leuchten den Herstellermarkt, während die neueste Errungenschaft der Lichttechnik in den Startlöchern steht: modernstes Licht durch digitale Spiegeltechnik.

Revolutionäre Lichttechnik – Digital Lights

Wieder sind es die Entwickler von Mercedes, die mit einer Revolution der Lichttechnik den Markt verändern wollen. Die sogenannten „Digital Lights” bestehen pro Licht aus einer Million Mikrospiegeln. Hochstrom-Leuchtioden schicken ihr Licht auf diese Mikrospiegel. Diese reflektieren das Licht durch eine Linse und erzeugen damit einen HD-Beamer-Effekt. Selbst Autoschilder und Navigationshinweise können mit dieser revolutionären Lichttechnik auf die Straße projiziert werden.
Die Digital Lights sind in der Lage, selbst das Fernlicht soweit abzublenden, dass der entgegenkommende Verkehr nicht geblendet wird. Möglich wird diese Lichttechnik-Revolution erst durch eine ausgeklügelte „digitale Intelligenz”, die auf einer höchst empfindsamen Sensorik und einem Meisterwerk der Informationsbewertung fußt.
Da erscheinen LED-Leuchten und adaptiv mitlenkende Scheinwerfer fast schon wie ein alter Hut. Ganz so schnell wird es mit den Digital Lights aber dann doch noch nicht vorangehen. Erst ab 2020 könnte diese innovative Lichttechnik serienmäßig eingebaut werden und dürfte wohl auch dann erstmal ein Oberklassen-Traum bleiben.

Bei Gebrauchtwagen-hannover.de finden Sie auch wichtige Tipps zum Fahren bei Aquaplaning und Eis und Schnee.

Foto: Ryan Spencer@zombience/unsplash

Achtung Schulanfang

Gebrauchtwagen-hannover.de appelliert an die Autofahrer, zum Schulanfang besonders aufmerksam zu fahren.

Autofahrer sollten zum Schulanfang besonders aufmerksam sein

Die Ferienzeit neigt sich dem Ende zu, und für die Kinder und Jugendlichen beginnt wieder der Schulalltag. Besonders die Erstklässler erleben mit dem Schulanfang einen aufregenden, neuen Lebensabschnitt. Viele von ihnen sind jetzt täglich – allein oder in Gruppen – zu Fuß auf dem Weg zur Schule und müssen sich dabei erst daran gewöhnen, die Gefahren durch andere Verkehrsteilnehmer und das eigene Verhalten richtig einzuschätzen. Gebrauchtwagen-hannover.de appelliert deshalb an die Autofahrer, zum Schulanfang besonders aufmerksam zu fahren.

Beim Schulanfang ist die Sicht noch eingeschränkt

Gerade Erstklässler können nicht nur durch ihre Unerfahrenheit, sondern vor allem wegen ihrer Körpergröße viele Gefahren nicht richtig erkennen. Außerdem benötigen sie bis zu dreimal mehr Zeit als Erwachsene, um angemessen auf die Verkehrssituation zu reagieren.

Deshalb sollten sich Autofahrer im Einzugsgebiet der Schulen zum Schulanfang mit reduzierter Geschwindigkeit und besonderer Aufmerksamkeit bewegen. Das gilt besonders an Zebrastreifen und an Ampeln, auch wenn diese für Sie Grün anzeigen. In einigen Städten zeigen gelbe, auf den Asphalt gemalte Fußabdrücke an, wo die Kinder möglichst sicher die Straße überqueren können. Das ist auch für Autofahrer ein guter Hinweis, die Augen offen zu halten.
Rechnen Sie auch immer damit, dass, wenn ein Kind auf die Straße läuft, oft weitere Kinder folgen.

Vorsicht bei vor der Schule haltenden Autos

Einige Eltern bringen ihre Kinder zum Schulanfang mit dem Auto zur Schule. Dabei halten sie leider oft nur kurz am Straßenrand und lassen die Kleinen schnell aus dem Wagen springen. Leider werden auch hier die Gefahren durch den fließenden Verkehr oft unterschätzt. Deshalb bittet gebrauchtwagen-hannover.de die Eltern: Fahren Sie auf einen Parkplatz, so dass die kleinen ABC-Schützen gefahrfrei das Fahrzeug verlassen können. Auch wenn sie dann noch ein paar Schritte zu Fuß gehen müssen.

Alle Vorsichtsmaßnahmen gelten nicht nur am frühen Morgen, sondern besonders auch am Mittag und in den Nachmittagsstunden, da viele Schulen mittlerweile auch am Nachmittag Unterricht oder Betreuung anbieten. Nach dem anstrengenden Schultag sind die Kinder besonders unkonzentriert und abgelenkt unterwegs.

Gebrauchtwagen-hannover.de wünscht einen schönen und sicheren Schulanfang!

 

Foto: ADAC

Urlaub mit dem Auto

Wie mache ich mein Auto fit
für den Urlaub?

Das eigene Auto ist für viele Reiselustige das perfekte Transportmittel in den Urlaub. Die hohe Flexibilität, das gewohnte Fahrgefühl und die Unabhängigkeit von Abflugzeiten und Verspätungen im Zugverkehr sind die großen Vorteile bei der Urlaubsreise im eigenen Auto. Und wenn man bei der Urlaubsplanung ein paar Tipps beachtet, lassen sich Nachteile wie volle Autobahnen und hohe Benzinkosten weitestgehend eindämmen. Gebrauchtwagen-hannover.de hat die wichtigsten Tipps für den Urlaub mit dem Auto gesammelt:

Eine Urlaubsreise ist für Ihr Auto eine besondere Belastung: Hitze, lange Strecken und das hohe Beladungsgewicht beanspruchen das Fahrzeug mehr als sonst. Deshalb rät gebrauchtwagen-hannover.de dazu, folgende Bau- und Verschleißteile besonders zu prüfen:

  1. Beleuchtung: Einwandfrei funktionierende Scheinwerfer sorgen dafür, dass Sie gut gesehen werden. Bitte beachten Sie, dass das Auto bei der Fahrt in den Urlaub durch die schwere Gepäcklast anders auf der Straße liegt und deshalb die Scheinwerfereinstellungen entsprechend angeglichen werden müssen.
  2. Bereifung: Prüfen Sie die Profiltiefe der Reifen. Sie muss mindestens bei 1,6 Millimetern liegen, optimal sind 3 Millimeter. Auch der Reifendruck sollte der schweren Beladung bei der Fahrt in den Urlaub angepasst und erhöht werden, um die Beanspruchung der Reifen zu minimieren.
  3. Flüssigkeitsstände: Kontrollieren Sie, ob Ihr Auto ausreichend mit Kühlwasser, Motoröl, Brems- und Batterieflüssigkeit versorgt ist und füllen Sie bei Bedarf nach.
  4. Klima/Belüftung: Überprüfen Sie die Funktion der Klimaanlage. Die Fahrt in den Urlaub in einem überhitzten Auto trübt nicht nur das Wohlbefinden der Insassen. Es sorgt auch dafür, dass der Fahrer müde, genervt und weniger konzentriert ist. Die Unfallgefahr steigt. Kühlen Sie das Auto jedoch nicht zu stark herunter. Der Unterschied zwischen Innentemperatur und Außentemperatur sollte nicht mehr als 6 Grad Celsius betragen, sonst drohen Kreislaufprobleme. Wenn Sie halten, wählen Sie einen Schattenparkplatz, damit sich das Auto nicht weiter aufheizt. Sollte kein Schatten zu finden sein, decken Sie zumindest Lenkrad und Schalthebel sowie die Sitze mit hellen Tüchern ab.
  5. Sicherheit: Schließen Sie aus, dass bei Ihrem Auto ein technischer Defekt vorliegt. Besonders Bremsen und Stoßdämpfer, die Lenkung, Radlager und Spur sollten geprüft werden. Dafür empfiehlt gebrauchtwagen-hannover.de einen professionellen Urlaubscheck in einer Werkstatt oder einem Autohaus Ihres Vertrauens.
  6. Gepäck richtig sichern: Egal ob im Innenraum, im Kofferraum, mit Dachbox oder Dachgepäckträger – beim Verstauen des Gepäcks sind viele Details zu beachten, die bei Kollisionen oder Vollbremsungen Verletzungen durch herumfliegende Gegenstände verhindern und sogar Leben retten können. Was Sie genau beachten müssen, lesen Sie hier (LINK).

Foto: Jordi Ganduxe / Unsplash

Gepäcksicherung im Auto

Wie sichere ich
mein Urlaubsgepäck richtig?

Die richtige Gepäcksicherung ist bei einer Urlaubsreise mit dem Auto ein lebenswichtiges Thema. Im Falle einer Kollision oder einer Vollbremsung können herumfliegende Gepäckstücke schwere Verletzungen verursachen, die im schlimmsten Fall zum Tod führen.

Gebrauchtwagen-hannover.de hat für Sie wichtige Tipps und Kniffe rund um die Ladungssicherung zusammengestellt, damit Sie und Ihr Gepäck heil und sicher am Urlaubsort ankommen.

1. Gesamtgewicht
Bevor Sie das Auto für die Urlaubsreise beladen, informieren Sie sich über das zulässige Gesamtgewicht Ihres Pkw. Diesen Wert finden Sie in den Fahrzeugpapieren.

2. Schweres Gepäck nach unten
Die größten und schwersten Gepäckstücke kommen immer nach unten in den Kofferraum mit Kontakt zur Rückbank. Damit liegen sie dem Schwerpunkt des Autos am nächsten und sorgen für Stabilität. Dann legen Sie kleinere Gepäckstücke so in den Kofferraum, dass sie Lücken optimal füllen und am besten eine Verkeilung von Taschen und Koffern erreichen (wie beim Spiel „Tetris“).

3. Warndreieck griffbereit verstauen
Bauen Sie nicht den Zugang zu Warndreieck, Sicherheitswesten und Erste-Hilfe-Kasten zu. Im Falle einer Panne müssten Sie sonst erst Ihr Gepäck ausladen, bevor Sie die Gefahrenstelle sichern können.

4. Gepäck im Kofferraum sichern
Achten Sie bei der Beladung des Kofferraums darauf, dass sich die Kofferraumabdeckung noch schließen lässt, oder sichern Sie das Gepäck alternativ mit einer Decke, einem Netz sowie zusätzlichen Spanngurten. Das garantiert, dass oben aufliegende Gepäckstücke bei einer Bremsung nicht in den Innenraum fliegen.
Wichtig: Die Sicht nach hinten mithilfe des Rückspiegels sollte immer möglich sein.

5. Dachbox für mehr Stauraum
Zusätzlichen Stauraum bietet eine praktische Dachbox. Bevor Sie diese anbringen, prüfen Sie das Gesamtgewicht (siehe 1.) und die zulässige Dachlast Ihres Autos. Bitte achten Sie darauf, das Gepäck in der Dachbox mit Spanngurten vor dem Verrutschen zu sichern.
Wichtig ist auch zu bedenken, dass eine Dachbox die Fahrzeughöhe beeinflusst, den Schwerpunkt des Autos nach oben verlagert und somit die Fahreigenschaften negativ beeinflusst.
Gebrauchtwagen-hannover.de rät außerdem: Bei jedem Halt prüfen, ob die Dachkonstruktion noch sicher befestigt ist. Durch die Vibrationen bei der Fahrt können sich Verbindungen lösen.

6. Haustiere gehören nicht auf den Schoß
Auf dem Schoß mitreisende Haustiere können ebenfalls zu einem gefährlichen Geschoss werden, Sie gehören in eine sichere Transportbox in den Kofferraum.

7. Auch im Innenraum gut verstauen
Handys, Trinkflaschen und Bücher liegen oft während der Fahrt im Innenraum herum. Auch für sie gilt: Was nicht gebraucht wird, sollte im Innenraum in den Fächer gut verstaut werden.

Bevor Sie Ihre Urlaubsreise antreten, sollten Sie Ihr Auto auf Herz und Nieren prüfen, damit es auch lange Strecken sicher und pannenfrei bewältigt. Wie Sie Ihr Auto fit für den Urlaub machen, lesen Sie hier. (LINK)

Foto: Erich Keppler / pixelio.de

Bus überholen

Was gilt beim Überholen von Bussen?

Wann darf ich einen Bus überholen und wann nicht? Was gilt es dabei zu beachten und wo gibt es Ausnahmen?
Obwohl jeder Autofahrer es irgendwann einmal in der Fahrschule gelernt hat, herrscht bei vielen eine große Unsicherheit und es kursieren die unterschiedlichsten Meinungen zum Überholen von Bussen.

Tatsächlich gibt es einige Unterschiede dabei, wann und wie Busse überholt werden dürfen.
Bei Haltestellen mit Haltebucht dürfen Autofahrer den Bus mit viel Vorsicht und ausreichend Abstand überholen. Wichtig zu beachten ist allerdings, dass Fahrgäste, die in den Bus einsteigen oder ihn verlassen möchten, nicht durch vorbeifahrende Autos behindert werden.
Befindet sich die Haltestelle dagegen mitten auf der Straße, so dürfen andere Fahrzeuge den Bus nur mit Schrittgeschwindigkeit überholen.

Absolutes Überholverbot gilt dann, wenn der Busfahrer während der Fahrt das Warnblinklicht einschaltet. Dies ist z. B. der Fall, wenn der Bus sich gefährlichen Haltestellen nähert oder diese wieder verlässt. Solche Haltestellen sind mit einem entsprechenden Schild gekennzeichnet. Das absolute Überholverbot gilt allerdings nur, wenn der Bus das Warnblinklicht einschaltet, während er noch fährt. Sobald er steht, auch wenn es sich dabei um eine sogenannte gefährliche Haltestelle handelt, dürfen Autofahrer den stehenden Bus mit Schrittgeschwindigkeit und ausreichend Abstand überholen. Dies gilt sowohl für Autofahrer mit der gleichen Fahrtrichtung, als auch für Autofahrer aus der entgegengesetzten Fahrtrichtung.

Allgemein gilt es, den Bussen immer eine zügige Weiterfahrt zu ermöglichen und dementsprechend im Straßenverkehr Rücksicht zu nehmen. Die Regeln dafür gelten sowohl für Autofahrer der gleichen Fahrtrichtung, als auch für Autofahrer aus der entgegengesetzten Fahrtrichtung. Sie beziehen sich allerdings ausschließlich auf Schulbusse und Linienbusse – nicht jedoch auf Fernbusse.

Unabhängig von allen Regeln sollte jeder Verkehrsteilnehmer immer nur mit äußerster Vorsicht Busse überholen. Zu häufig springen unerwartet Fußgänger auf die Fahrbahn, um ihren Bus noch zu erwischen oder weil sie hinter dem Bus entlang die Straße überqueren wollen und nicht sehen können, wenn Autofahrer zum Überholvorgang ansetzen. Besondere Vorsicht ist außerdem beim Überholen von Schulbussen geboten. Gerade die jüngeren Fahrgäste können Gefahren noch nicht so gut einschätzen und widmen ihre Aufmerksamkeit eher den anderen Kindern oder dem Smartphone in der Hand.

© Foto: ADAC/Martin Hangen

Gebrauchtwagencheck

Gebrauchtwagen-hannover.de bietet kostenlosen Gebrauchtwagencheck

Beim Kauf eines Gebrauchtwagens spielt immer ein gewisses Risiko mit. Schließlich kann man nicht überall hinein sehen und jedes Detail auf Herz und Nieren prüfen. Und nicht jeder hat das Fachwissen eines Kfz-Meisters, um eigenverantwortlich einen Gebrauchtwagencheck durchzuführen. Da spielt das Vertrauen zum Verkäufer eine große Rolle.
Bei www.gebrauchtwagen-hannover.de sind Sie in den besten Händen: Alle angebotenen Fahrzeuge durchlaufen vor dem Verkauf einen sorgfältigen und kostenlosen Gebrauchtwagencheck, durchgeführt von Autohaus Ahrens, einem der erfahrensten und renommiertesten Neu- und Gebrauchtwagenhändler der Region Hannover.

Anhand eines 16-Punkte-Plans prüft das Team von Autohaus Ahrens beim Gebrauchtwagencheck ganz besonders diese 16 Fahrzeugteile:

  • Batterie
  • Bereifung/Reifendruck
  • Bremsanlage
  • Luftfilter
  • Flüssigkeitsstände
  • Kupplung
  • Unterboden/Korrosionskontrolle
  • Lenkung
  • Abgasanlage
  • Kühlsystem
  • Stoßdämpfer/Sichtprüfung
  • Keilriemen
  • Scheibenwischer und –waschanlage
  • Beleuchtungs- und Signaleinrichtung
  • Klimaanlage
  • Verbandkasten/Warndreieck

Auch eine optische Prüfung steht beim Gebrauchtwagencheck durch Autohaus Ahrens auf dem Programm. Zunächst wird die Karosserie des Fahrzeugs auf Dellen, Schrammen, Steinschläge, Farbunterschiede oder rostige Stellen untersucht. Kontrolliert werden ebenso die Spaltmaße an Türen und Kofferraum. Dann ist der Innenraum an der Reihe: Hier achten die Kontrolleure beim Gebrauchtwagencheck darauf, dass sich Türen leicht und leise öffnen und schließen lassen. Der Zustand der Dichtungsgummis, Polster und Sicherheitsgurte wird gecheckt. Die Schnupperprobe gehört ebenso zum Gebrauchtwagencheck dazu: Riecht es vielleicht modrig oder muffig?
Zuletzt werden auch die Fahrzeugpapiere einer Prüfung unterzogen: Ist die Betriebsanleitung vorhanden? Sind alle Inspektionen und Hauptuntersuchungen nachweisbar?
Das Ergebnis des Gebrauchtwagenchecks wird transparent dokumentiert. Relevante Schäden werden repariert, bevor der Gebrauchtwagen auf dem Markt kommt.
Außerdem nimmt Autohaus Ahrens bei allen Gebrauchtwagen, die es anbietet, einen Ölwechsel vor und sorgt für eine aktuelle TÜV-Plakette.
Und das Beste ist: Für jeden Gebrauchtwagen, den Sie über www.gebrauchtwagen-hannover.de erwerben, gewährt Ihnen das Autohaus Ahrens 12 Monate Garantie, falls doch noch ein Mangel unentdeckt geblieben ist.

Mit der Toyota CarGarantie, die automatisch bei der Finanzierung des Gebrauchtwagenkaufs durch die Toyota Bank gewährt wird, bietet www.gebrauchtwagen-hannover.de mit dem Autohaus Ahrens eine zusätzliche attraktive Möglichkeit, das Risiko beim Gebrauchtwagenkauf zu minimieren.

Null Promille, null Probleme

Auch im Karneval gilt null Promille

„Wer fährt, trinkt nicht. Wer trinkt, fährt nicht!“: In der Karnevalszeit ist nahezu alles erlaubt, bei Alkohol am Steuer hört der Spaß allerdings auf. Bereits ab 0,3 Promille kann der Führerschein weg sein.

Nur ein Sekt zum Anstoßen – das bisschen Alkohol baut sich schnell wieder ab. Ein Bier ist kein Bier – das wird schon gehen. Nein! Auch an Karneval wird keine Ausnahme gemacht: Wer Alkohol trinkt, sollte sein Auto unbedingt stehen lassen.

Trotzdem gibt es zur fünften Jahreszeit immer wieder Narren, die sich trotz Alkoholkonsums hinters Steuer setzen. Wer erstmals die 0,5 Promille-Grenze überschreitet, muss mit mindestens einem Monat Fahrverbot, 500 Euro Bußgeld sowie mit zwei Punkten in Flensburg rechnen. Bei Wiederholungstätern sieht das anders aus: Diese müssen mit einem Strafverfahren sowie erhöhten Bußgeldern und Fahrverboten rechnen. Weist der Alkoholtest mehr als 1,1 Promille nach, ist von einer absoluten Fahruntüchtigkeit zu sprechen, was in jedem Fall ein Strafverfahren mit sich zieht. Ab 1,6 Promille wird allgemein die medizinisch-psychologische Untersuchung, als Idiotentest bekannt, angeordnet.

Nicht nur am Abend der Feier sollten Sie das Auto stehen lassen. Beachten Sie, dass der Alkoholgehalt im Blut pro Stunde um nur 0,1 Promille sinkt. Das bedeutet, wenn Sie bis um drei Uhr nachts gefeiert haben und mit 1,5 Promille ins Bett gehen, haben Sie beim Aufstehen um zehn Uhr immer noch 0,8 Promille.

Soll das jetzt bedeuten, Sie steigen besser aufs Fahrrad? Nein, auch das sollten Sie zuhause lassen. Schon ab 0,3 Promille müssen Sie mit Strafen rechnen, ab 1,6 Promille kann man auch kein Fahrrad mehr fahren und es droht die MPU und der Führerscheinentzug. Ausführliche Informationen zum Bußgeldkatalog finden Sie hier.

Generell gilt: Schon ein Glas Bier, Wein oder Sekt beeinflusst das Verhalten im Straßenverkehr. Deshalb weichen Sie unbedingt auf die öffentlichen Verkehrsmittel oder ein Taxi aus – so kommen alle Narren, Clowns und Hexen sicher nach hause.

Foto: © Kzenon / shutterstock.com

Ladungssicherung

Damit Ihr Skigepäck nicht zum gefährlichen Geschoss wird

Die richtige Ladungssicherung im Auto kann Leben retten. Das gilt besonders bei Urlaubsreisen. Ungesicherte Ladung entwickelt bei einem Unfall ungeahnte Kräfte. Bei einer Vollbremsung werden herumliegende Gegenstände zu schweren Geschossen und somit zu einer großen Gefahr für die Insassen. Wussten Sie, dass bei einem Frontalzusammenstoß Ihr nur 300 g leichtes Handy mit einem Aufprallgewicht von bis zu 16,5 kg wirken kann, Ihr Laptop sogar mit bis zu 82,5 kg. Tests zeigen: Ein 20 Kilogramm schwerer Koffer schießt bei einem Aufprall mit Tempo 50 km/h mit der Kraft von nahezu einer Tonne nach vorne.

Auf der Fahrt in den Skiurlaub muss erfahrungsgemäß besonders viel Gepäck verstaut werden. Damit Sie Skier, Helme und Co. richtig sichern, hat gebrauchtwagen-hannover.de die wichtigsten Tipps dafür zusammengefasst:

  • Ladung niemals auf der Rückbank deponieren, sondern immer im Kofferraum bzw. auf der Ladefläche
  • Schwere Gegenstände gehören nach unten
  • Ladung am besten direkt hinter der Rückenlehne abstellen
  • Wenn das Gepäck über die Oberkante der Rückenlehne hinaus geht, sollten Sie das Gepäcknetz oder Laderaumgitter hochziehen
  • Skier und Snowboard am besten in einer Dachbox transportieren, dabei die Sportgeräte in der Box gut festzurren und abpolstern
  • generell die gesamte Ladung im Kofferraum mit einer Decke abdecken und diagonal mit Zurrgurten sichern
  • Antirutschmatten hemmen das Verrutschen der Ladung

Ist die Ladung nicht richtig gesichert, kann auch ohne Gefährdung ein Bußgeld von bis zu 60 Euro, mit Gefährdung sogar in Höhe von bis zu 75 Euro fällig werden. Auch mit einem Punkt in Flensburg müssen Sie rechnen.

Auf alle Fälle gilt: Sichern Sie alle Gegenstände ausreichend vor Fahrtantritt und fahren Sie vorausschauend und mit genügend Sicherheitsabstand.

Foto: © Sergey Novikov / shutterstock.com