0%

News & Themen

Mietwagen im Urlaub

Beim Mietwagen im Urlaub Kosten vermeiden

Wer im Urlaub mobil sein und das Land erkunden möchte, unabhängig von Bustransfers und geführten Touren, der sollte sich rechtzeitig um einen Mietwagen kümmern. Dabei gibt es einige Regeln, die man beachten sollte, damit der Mietwagen nicht zur Kostenfalle wird. Gebrauchtwagen-hannover.de gibt dazu folgende Tipps:

  • Buchen Sie Ihren Mietwagen vorab bei einem deutschen Anbieter. Das erspart Ihnen, sich vor Ort mit undurchsichtigen Verträgen zu beschäftigen. Wenn dann trotzdem etwas schiefgeht, haben Sie mit einem deutschen Vermittler eine rechtssichere Verhandlungsbasis.
  • Bedenken Sie, dass ein Miettag volle 24 Stunden beträgt. So ergeben vielleicht An- und Abreisetag zusammen einen Miettag und Sie sparen Kosten.
  • Die optimale Tankregelung ist es, den Mietwagen mit vollem Tank entgegen zu nehmen und mit vollem Tank wieder abzugeben. Dann sind Sie unabhängig von teuren Tankpauschalen. Am besten tanken Sie direkt vor der Rückgabe und legen die Quittung vor.
  • Vor Unfällen oder Beschädigungen ist keiner gefeit. Deshalb empfiehlt gebrauchtwagen-hannover.de den Abschluss einer Vollkasko-Versicherung mit Diebstahlschutz ohne Selbstbeteiligung. Außerdem sollte die Versicherungssumme der Haftpflicht eine Million Euro nicht unterschreiten. Glas, Felgen und Reifen sollten unbedingt mit versichert sein, denn hier treten die meisten Schäden auf.
  • Schätzen Sie vor der Buchung eines Mietwagens großzügig ein, wie viele Kilometer Sie ungefähr fahren werden. Dann können Sie bei der Anmietung entscheiden, ob eine unbegrenzte Kilometerzahl oder eine bestimmte Anzahl Inklusive-Kilometer für Sie die bessere Variante sind. Denn, wenn Sie die Inklusive-Kilometerzahl überschreiten, schlägt jeder Extra-Kilometer mit hohen Kosten zu Buche.
  • Denken Sie auch an die kleinen Fahrgäste und buchen Sie Kindersitze vor. Auch hier lohnt sich ein Kostenvergleich. Bei manchen scheinbar günstigen Anbietern erhöhen sich durch derartige Extras die Gesamtkosten für den Mietwagen deutlich.
  • Ein Navi ist bei Fahrten durch die Urlaubsregion für viele unerlässlich. Doch die Kosten für einen Mietwagen mit Navigationsgerät sind oft nicht gerade günstig. Innerhalb der EU ist seit Wegfall der Roaming-Gebühren das eigene Smartphone mit Navigations-App eine gute Alternative.
  • Bereits bei der Mietwagen-Buchung sollten Sie sicherstellen, dass der Gesamtpreis mit allen Versicherungen und Gebühren aufgeführt ist. So vermeiden Sie hohe Zusatzkosten vor Ort.
  • Immer wieder kommt es vor, dass vor Ort kein Mietwagen der Wunschkategorie zur Verfügung steht. In der Regel bietet der Vermieter Ihnen dann ein kostenloses Upgrade an. So ein Angebot nimmt man gerne an. Doch stellen sie sicher, dass dadurch keine versteckten Kosten lauern.
  • Bei der Übernahme Ihres Mietwagens nehmen Sie sich ausreichend Zeit, das Fahrzeug auf Vorschäden zu untersuchen und bestehen Sie darauf, diese im Übergabeprotokoll vermerken zu lassen. Genauso verhält es sich bei der Rückgabe: Lassen Sie sich bestätigen, dass keine oder ggf. welche Schäden in dem Mietzeitraum dazugekommen sind.

Wenn Sie diese Tipps beachten, steht Ihrem erholsamen mobilen Urlaub mit tollen neuen Eindrücken von Land und Leuten nichts mehr im Wege!

Foto: © ADAC Autovermietung

Toyota CarGarantie

Toyota CarGarantie übernimmt Reparaturkosten bei Gebrauchtwagen

Wer sich beim Kauf eines Gebrauchtwagens vor unabsehbaren Reparaturkosten schützen möchte, sollte sich für Safetyfinance, das Finanzierungsangebot der Toyota Financial Services entscheiden. Dieses Angebot bietet umfassende Garantieleistungen über die gesamte Vertragslaufzeit. Das bedeutet: Wenn bei dem finanzierten Gebrauchtwagen ein Schaden auftritt, übernimmt die Toyota CarGarantie bis zu einer Laufzeit von 50.000 km alle bei der Reparatur anfallenden Lohn- und Materialkosten.
Wenn das Fahrzeug mehr als 50.000 km auf dem Tacho hat, trägt die Toyota CarGarantie weiterhin den größten Teil der Kosten. Nur von den Materialkosten übernimmt der Fahrzeughalter einen geringen Eigenanteil, welcher steigt, je höher die Gesamtlaufleistung des Autos ist.
Außerdem hilft im Schadenfall jederzeit die europaweite Pannen- und Unfallhilfe Toyota Eurocare.

Besitzer von Gebrauchtwagen profitieren dabei von vielen Vorteilen:

  • Keine unabsehbaren finanziellen Risiken (bis 50.000 km Laufzeit)
  • Der Gebrauchtwagen ist automatisch Scheckheft gepflegt und erhält seinen Wert.
  • Dadurch erhöht sich der Wiederverkaufswert des Gebrauchtwagens.
  • Die Toyota CarGarantie gilt europaweit.
  • Pannen- und Unfallhilfe durch Toyota Eurocare ist inklusive.

Noch ein Vorteil: Die Toyota CarGarantie kann bis zu 10 Jahre nach der Erstzulassung des Wagens verlängert werden, sofern alle Inspektionen durchgeführt wurden.

Wie greift die Toyota CarGarantie im Garantiefall?

Der Fahrzeughalter wendet sich im Garantiefall direkt an den nächsten Toyota Händler, zum Beispiel Autohaus Ahrens in Hannover und Garbsen-Berenbostel. Dieser führt die nötigen Reparaturen durch und rechnet direkt mit der Toyota CarGarantie ab. Das vermeidet für den Geschädigten eine Menge Aufwand und Papierkram. Wenn kein Toyota Partner in der Nähe ist, wenn der Garantiefall auftritt, leistet die 24-Stunden-Hotline der CG Car-Garantie Versicherungs-AG erste Hilfe und nennt die nächste Toyota Vertragswerkstatt – in Deutschland genau so wie im europäischen Ausland.

Egal ob der Motor streikt, die Antriebswelle stockt, der Bordcomputer komische Signale sendet oder der Fensterheber klemmt: Die Reparatur des Gebrauchtwagens wird reibungslos abgewickelt.

Alle Vorteile sowie die genauen Konditionen von Safetyfinance und der Toyota CarGarantie finden Sie hier.

Teilkasko oder Vollkasko

Teilkasko oder Vollkasko:
Was passt zu mir?

Während die Kfz-Haftpflicht in Deutschland Pflicht ist und diese die Kosten für Schäden an fremden Autos nach einem Unfall übernimmt, kann sich der Halter zusätzlich für eine Kaskoversicherung entscheiden. Diese kommt auch für Schäden am eigenen Fahrzeug auf. Die große Fragen für viele Autobesitzer sind nach wie vor: Teilkasko oder Vollkasko? Was ist besser? Lohnt sich die Vollkasko? Was ist alles abgedeckt?

Um herauszufinden, welche Versicherung für Sie und Ihr Fahrzeug am besten geeignet ist, muss der Beitrag für Teil- oder Vollkasko in einem gesunden Verhältnis zum Wert Ihres Fahrzeugs stehen. Gebrauchtwagen-hannover.de hat Ihnen eine Übersicht über alle wichtigen Fakten zur Voll- und Teilkaskoversicherung zusammengestellt:

Was deckt die Teilkaskoversicherung ab?

Entscheiden Sie sich für eine Teilkaskoversicherung, sind in der Regel folgende Schadenursachen versichert:

  • Brand oder Explosion
  • Diebstahl (des Autos, aber auch einzelner Teile wie zum Beispiel des Radios)
  • Raub und unter besonderen Umständen auch Unterschlagung
  • unmittelbare Einwirkungen von Sturm, Hagel, Blitzschlag oder Überschwemmungen
  • Zusammenstöße mit Haarwild (dazu zählen Rehe, Hirsche, Wildschweine, Füchse und Hasen, nicht aber Hunde, Katzen und Kühe)
  • Glasschäden
  • Schäden an der Verkabelung durch Kurzschluss und direkte Schäden an Teilen durch Marderbiss

Manche Versicherungen bieten Varianten an, bei denen Unfallschäden durch Tiere aller Art mit abgedeckt sind. Maßgeblich für den zu zahlenden Beitrag in der Teilkasko sind vor allem der Typ und die Risikoklasse des Autos sowie die Höhe der Selbstbeteiligung, die der Kunde zu leisten bereit ist. Grundsätzlich gilt: Je höher die Selbstbeteiligung, d.h. der Anteil, den der Versicherungsnehmer im Schadensfall selbst zu tragen hat, desto niedriger ist der Versicherungsbeitrag für den Versicherungsnehmer.

Was deckt die Vollkaskoversicherung ab?

Die Vollkaskoversicherung beinhaltet alle Leistungen der Teilkasko, zahlt aber darüber hinaus zusätzlich bei folgenden Schäden:

  • Unfallschäden (bei eigenem Verschulden oder Fahrerflucht)
  • Schäden durch mut- oder böswillige Handlungen fremder Personen

Wann lohnt sich welche Kaskoversicherung?

Eine Vollkaskoversicherung lohnt sich grundsätzlich immer, wenn das Fahrzeug ein Neuwagen oder nur wenige Jahre alt ist. Auch wenn das Auto noch finanziert wird, sollte man auf eine Vollkaskoversicherung nicht verzichten. Wann sich eine Vollkaskoversicherung nicht mehr lohnt, lässt sich pauschal nicht sagen. Ein Blick auf die Statistik zeigt aber: Ist das Auto bis zu fünf Jahre alt, bleibt die Vollkaskoversicherung die erste Wahl. Erst danach tendieren die Halter zu einer Teilkaskoversicherung. Die Beiträge für eine Vollkaskoversicherung sind zwar meistens teurer als die für eine Teilkaskoversicherung, sie können aber durch unfallfreies Fahren gesenkt werden. Das ist der sogenannte Schadenfreiheitsrabatt. Bei einer Teilkaskoversicherung ist das nicht möglich. Für Fahrer mit sehr hohem Schadenfreiheitsrabatt (zum Beispiel Schadenfreiheitsklasse 36) kann eine Vollkasko-, je nach Auto und Wohnort, sogar günstiger sein als eine Teilkaskoversicherung.

Generell gilt: Der Blick ins Kleingedruckte lohnt sich immer. Es gibt zahlreiche Teil- und Vollkaskoversicherungen, die sich in ihren Leistungen gravierend unterscheiden.

Foto: © animaflora / fotolia

Saisonkennzeichen

Wie funktioniert ein Saisonkennzeichen?

Cabrio, Wohnmobil und Motorrad – manche Fahrzeuge braucht man einfach nur im Sommer. Wenn Sie so ein Schätzchen besitzen und es im Winter nicht benutzen, sollten Sie darüber nachdenken, es mit Saisonkennzeichen zuzulassen. Gebrauchtwagen-hannover.de zeigt Ihnen, wie es funktioniert.

Das Prinzip des Saisonkennzeichens ist ganz einfach. Wenn Sie ein Fahrzeug besitzen, welches Sie nur ein paar Monate im Jahr nutzen, können Sie durch das Saisonkennzeichen viel Geld sparen. Sie müssen sich zuerst überlegen, in welchem Zeitraum Sie Ihr Fahrzeug zulassen möchten. Wenigstens zwei Monate Zulassungszeitraum müssen sein, maximal elf Monate sind möglich. Der Zeitraum wird später auf dem Fahrzeugschein, in der Versicherungskarte und auf dem Kennzeichen vermerkt.

Nun kann das Saisonkennzeichen bei der örtlichen Zulassungsstelle beantragt werden. Wie bei jeder Fahrzeugzulassung fallen dafür Verwaltungsgebühren an. Halten Sie unbedingt den Personalausweis, den Fahrzeugbrief und -schein und die Versicherungsbestätigung der Kfz-Versicherung bereit. Bei älteren Fahrzeugen kann auch der Nachweis einer bestandenen HU- und gegebenenfalls einer AU-Prüfung notwendig sein.

Die Zulassungsbehörde teilt anschließend ein Kennzeichen zu, wenn nicht im Vorfeld online ein Wunschkennzeichen gegen Gebühr reserviert wurde.

Das Saisonkennzeichen unterscheidet sich äußerlich von einem normalen EU-Kennzeichen nur durch den Vermerk des eingeschränkten Zulassungszeitraums auf dem Nummernschild. Am rechten Rand werden Ziffern, getrennt durch einen Querstrich, hinzugefügt, die angeben, von wann bis wann das Auto zugelassen ist. Oben 03 und unten 10 bedeutet also, dass das Fahrzeug von März bis Oktober zugelassen ist.

Was passiert mit dem Fahrzeug in der restlichen Zeit?

Das Fahrzeug ist außerhalb des Zulassungszeitraums auch nicht versichert. In der ungenutzten Zeit geht die Autoversicherung in eine sogenannte Ruheversicherung mit oft eingeschränktem Versicherungsschutz über. Deshalb muss das Fahrzeug unbedingt in einem sogenannten „befriedeten Bereich“ stehen, d. h. in der Garage oder auf einem Privatgrundstück. Es darf auf keinen Fall auf der Straße parken, ein Verstoß dagegen kostet 40 Euro Bußgeld, Punkte in Flensburg und teures Abschleppen.

Was spart die Zulassung mit Saisonkennzeichnung?

Ein klarer Vorteil des Saisonkennzeichens sind die günstigen Beiträge für Steuer und Versicherung. Der Besitzer des Fahrzeuges zahlt anfallende Kfz-Steuerabgaben, Beiträge für Kfz-Haftpflicht und Kaskoversicherung nur für die zugelassenen Monate.

Wichtig ist: Lassen Sie sich nicht an schönen Wochenenden außerhalb des angemeldeten Zeitraums zu einer Spritztour verleiten!

Foto: © Björn Wylezich / Fotolia

Kfz-Haftpflicht

Versicherungen für den Autofahrer:
Kfz-Haftpflicht ist ein Muss

Um die Kfz-Haftpflicht kommt kein Fahrzeughalter herum. Diese Versicherung ist gesetzlich vorgeschrieben. Dadurch soll gesichert werden, dass jeder, der im Straßenverkehr geschädigt wird, einen Schadensersatz erhält – egal, ob der Verursacher die finanziellen Mittel für die Entschädigung hat oder nicht.

Eine Kfz-Haftpflicht müssen nicht nur die Halter von Autos und Motorrädern vorweisen, sondern auch Fahrer von Mofas, Mopeds, Segways oder Quads. Versichert sind dabei Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die durch den Versicherungsnehmer verursacht wurden.

Wie hoch der regelmäßig zu zahlende Versicherungsbeitrag für den Versicherten ausfällt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die Versicherung prüft dabei die aktuelle Situation des Versicherten, wie z. B. Beruf und Wohnort, Alter, Leistungsfähigkeit und Art des Fahrzeuges, aber auch die Dauer des Führerscheinbesitzes und die voraussichtlich zu fahrenden Kilometer pro Jahr spielen eine Rolle. Es gibt daher keinen Festbetrag für einen bestimmten Tarif – jeder Versicherte muss seinen individuell berechneten Beitrag zahlen.

Einen großen Einfluss auf diesen Beitrag hat die Schadenfreiheitsklasse (kurz auch SF-Klasse), die jedem Versicherten von der Versicherung zugeordnet wird. Die jeweilige Klasse richtet sich danach, wie viele Jahre der Versicherungsnehmer ohne Schaden geblieben ist. Bei der Kfz-Haftpflicht reichen die SF-Klassen von 0 (erstmalig versichert) bis 35 (35 Jahre ohne Schaden). Mit jedem Jahr ohne Schaden wird der Versicherte also einer anderen Klasse zugeordnet und zahlt dadurch weniger Beitrag.

Seit 2002 gibt es zusätzlich festgelegte Mindestdeckungssummen, an die die Versicherungen gebunden sind: Für Personenschäden beträgt die vorgeschriebene Summe 7,5 Millionen Euro, für Sachschäden 1,12 Millionen Euro und für Vermögensschäden 50.000 Euro. Empfehlenswert ist es aber, eine pauschale Deckungssumme in Höhe von 100 Millionen Euro zu vereinbaren. Kommt es zu einem Unfall, bei dem eine Person schwer geschädigt wird und dadurch nicht mehr arbeiten kann, müssen Sie dem Geschädigten möglicherweise ein Leben lang Rente zahlen.

Damit ein Unfallschaden schnell bearbeitet werden kann, sollte man ihn spätestens nach einer Woche der Versicherung gemeldet haben.

Foto: © BLACKWHITEPAILYN / shutterstock.com

Leasing

Finanzierung beim Autokauf: Was bedeutet Leasing?

Bei der Wahl eines neuen Autos spielt die Art der Finanzierung immer eine Rolle. Nicht jeder hat die Kaufsumme in bar parat oder auf dem Konto liegen. Autohäuser und Banken bieten ihren Kunden eine Vielfalt an Finanzierungsmöglichkeiten vom Ratenkredit bis zum Leasing. Doch was verbirgt sich hinter diesen Angeboten? Wir stellen Ihnen die gängigen Modelle einmal vor. Heute erfahren Sie, wie Leasing funktioniert.

So funktioniert Leasing

Beim Leasing (kommt aus dem Englischen und bedeutet “mieten”) erwerben Sie an Ihrem Fahrzeug nur das Nutzungsrecht für eine bestimmte Laufzeit. Eigentümer des Autos bleibt der Händler oder das Leasingunternehmen, mit dem Sie den Vertrag schließen. Wenn die Laufzeit (meist sind es zwei oder drei Jahre) abgelaufen ist, geben Sie das Auto zurück an den Eigentümer. Allerdings haben Sie dann die Option, das Auto bei Zahlung einer Schlussrate doch noch zu kaufen.

Für die Nutzung des Pkw zahlen Sie bei Vertragsschluss eine Anzahlung (wählbar in der Regel zwischen 5 und 40 % des Kaufpreises) sowie monatliche Leasingraten. Es gibt auch Leasing-Partner, die komplett auf eine Anzahlung verzichten. Hier lohnt sich der Anbietervergleich.
Je höher die Anzahlung ist, desto geringer werden die monatliche Belastung und somit auch der Leasing-Gesamtbetrag.

Vorteile und Nachteile beim Leasing

Die Vorteile des Leasings liegen darin, dass – im Vergleich zu einer klassischen Finanzierung – die monatlichen Raten kleiner und damit erschwinglicher sind. Allerdings gehört das Auto nicht Ihnen, sondern immer dem Leasinggeber. Den Wertverlust, der im Laufe der Zeit automatisch entsteht, finanzieren Sie durch Ihre Zahlungen mit.

Ein Nachteil kann auch sein, dass Leasingnehmer bei Reparaturen oder Inspektionen vertraglich an eine bestimmte Werkstatt und damit an deren Preisvorstellungen gebunden sind.

Bei der Rückgabe des Wagens nach Ablauf der Laufzeit könnten weitere Kosten lauern: Sollte das Fahrzeug Schäden aufweisen, die nicht mehr als übliche Gebrauchsspuren bewertet werden, müssen Sie die Reparatur bezahlen.

Außerdem gibt es meist eine festgeschriebene Kilometeranzahl, die Sie während der Laufzeit, ohne dass Mehrkosten entstehen, fahren dürfen. Wird diese überschritten, wird es meist teuer.

Autokredit

Ratenkredit oder Ballonfinanzierung?

Ein neues Auto, auch wenn es ein Gebrauchtwagen ist, schlägt ein Loch in die Haushaltskasse. Nicht jeder hat das Geld dafür auf dem Konto liegen oder Sie haben die gesparte Summe schon für etwas anderes verplant. Hier empfiehlt sich die Finanzierung per Autokredit. Was Sie dabei beachten müssen, lesen Sie hier.

Die Kreditinstitute bieten unterschiedliche Finanzierungsmodelle und unterscheiden zum Beispiel zwischen Ratenkredit und Ballonkredit.
Beim Ratenkredit wird der geliehene Betrag in einer bestimmten Laufzeit in festen monatlichen Raten zurückgezahlt. Dabei gilt: je höher die Raten, desto kürzer die Laufzeit. Außerdem ist es möglich, einen bestimmten Betrag zu Beginn anzuzahlen, um die Höhe der Raten oder die Laufzeit zu verringern. Wenn alle Raten gezahlt sind, gehört das Auto Ihnen.
Wer seinen Autokauf von einer Bank finanzieren lässt, wählt oft den zweckgebundenen Autokredit. Das bedeutet, dass das geliehene Geld nur für den Autokauf ausgegeben werden darf. Dadurch erhält der Kreditgeber gewisse Sicherheiten, sprich den Wert des gekauften Autos, und kann die Konditionen günstiger gestalten.
Der Vorteil beim Ratenkredit liegt darin, dass die finanzielle Belastung im Monat festgelegt und damit genau kalkulierbar ist. Allerdings fallen die monatlichen Raten im Vergleich zum Leasing relativ hoch aus. Lange Laufzeiten oder der Verzicht auf eine Anzahlung (Vollfinanzierung) treiben die monatliche Belastung in die Höhe.

Bei einem Ballonkredit (auch Ballonfinanzierung oder Schlussratenfinanzierung) werden die monatlichen Raten niedrig gehalten und nach der bestimmten Laufzeit eine einmalige, hohe Abschlusszahlung (Ballon) vereinbart. Der Ballonkredit ist deshalb gut geeignet für Autokäufer, die zum Ende der Laufzeit einen größeren Geldbetrag zur Verfügung haben oder auf günstigere Konditionen für eine Anschlussfinanzierung hoffen. Denn nach Ablauf der Kreditlaufzeit gibt es die Möglichkeit, die Restsumme neu zu finanzieren. Wenn die Zinsen zu diesem Zeitpunkt niedriger liegen, könnte der Ballonkredit unterm Strich günstiger sein als ein Ratenkredit.

Gern genutzt wird auch der Drei-Wege-Kredit, der dem Kreditnehmer am Ende der Laufzeit drei Möglichkeiten zur Wahl bietet:

  1. Die Abschlusszahlung wird geleistet, das Auto ist komplett bezahlt.
  2. Der Kreditnehmer schließt einen neuen Vertrag mit dem Kreditgeber, um die Restzahlung zu finanzieren.
  3. Der Händler nimmt das Auto zurück, die Zahlung der Restsumme entfällt. Diese Finanzierungsvariante ist eine Kombination aus Ratenkredit und Leasing. Dafür muss der Wagen einige Voraussetzungen erfüllen: nicht mehr Kilometer auf dem Tacho als bei Abschluss vereinbart, unbeschädigter, altersgemäßer und gepflegter Zustand. Wenn diese Bedingungen nicht erfüllt sind, wird es teuer.

Wer Wert auf eine geringe monatliche Belastung und Flexibilität am Ende der Laufzeit legt, der entscheidet sich oft für einen Ballon- oder Drei-Wege-Kredit. Geringere Gesamtkosten bietet allerdings der Ratenkreditvertrag.